Freitag, 24. Juni 2022

Große Kohlezeichnungen

Neben den Malerei- und Fotoprojekten wird auch zum Thema Stadtlandschaften recherchiert. Hier drei größere Arbeiten bis 108 cm aus den letzten Monaten.

Potsdamer Platz-1930, 5/2022, 107 x 81 cm, Zeichenkohle auf Papier






Kölner Dom 1945, 10/2021, 82,5 x 78 cm, Zeichenkohle auf Papier



Fabrik_UdSSR 1943, 8/2021, 108 x 85 cm, Zeichenkohle auf Papier


Dienstag, 3. Mai 2022

Fotoinstallation im Humboldt Forum

Themenwochenende:  Der Palast der Republik ist Gegenwart

Am 30. April und 1. Mai 2022 lud ein Themenwochenende im Humboldt Forum unter dem Motto Hin und weg dazu ein, verschiedene Facetten des Palastes der Republik und seiner Geschichte kennenzulernen und selbst als Zeitzeug*in Erinnerungen beizutragen.

Mein Foto von der Glasblume in der großen Halle des Palastes der Republik von 1993 wurde dabei auf dem Kosmograf, dem Medienturm im Foyer des Schlosses, gezeigt und animiert. Es soll für weitere Veranstaltungen immer mal wieder dort projiziert werden. Hier ein Foto von der Installation:




Dienstag, 15. März 2022

"Beauty Shots"

Little Furs – Astrid Köppe

Fotografien in der Berlinischen Galerie










Zwei meiner Fotografien von Astrid Köppes Kunstprojekt Little Furs werden zur Zeit in der Berlinischen Galerie in Berlin/Kreuzberg im Rahmen der Ausstellung Modebilder - Kunstkleider gezeigt. Für diese Auftragsarbeit wurde 2013 mein Malatelier in ein Fotostudio umgewandelt. Mit wenigen Mitteln, aber sehr effizient, konnten an einem Abend einige schöne Fotos von ihrem Körperprojekt geschossen werden. Zu sehen in Berlin vom 18. Februar bis zum 30. Mai 2022. Hier einige offizielle (und inoffizielle) Bilder von der Fotosession.








Freitag, 25. Juni 2021

Im Humboldt Forum

Videopanorama zur Geschichte des Ortes

1992 und 1993 hatte ich die Möglichkeit in dem Palast der Republik der DDR zu fotografieren. Der Palast existiert nicht mehr. An seiner Stelle entstand das alte Schloss wieder neu. 

Um die bewegte Geschichte nach der Wende und den Abriss zu dokumentieren, wird seit dem 1. Juli 2021 in dem neu entstandenen Humboldt Forum, hinter der Fassade des Schlosses, auf einer 24 Meter breiten Projektionsfläche ein Videopanorama zur Geschichte des Ortes gezeigt. Ich bin mit zwei Fotoarbeiten dabei, die ich hier gerne noch einmal vorstelle. 

Und auf meiner alten Website zwischenzeit-ddr  finden sich noch weitere Fotos aus den Jahren 1989 bis 1993.

Glasbaum (Glasblume) - große Halle, 1992

Pult - Volkskammer, 1992









Deutschland privat # 2

 Auf dem Weg zum Atelier

Wenn man, so wie ich, jeden Tag durch eine Vielzahl von Schrebergartenkolonien zum Atelierhaus fährt, kommt man nicht umhin sich damit auseinanderzusetzen. Man erhält einen (skurrilen) Einblick in die Freizeitaktivitäten und die Privatsphäre seiner Mitbürger. "Deutschland privat", voll von der Liebe zur Natur, aber auch von Ordnungsdrang, Spießigkeit und dem Wunsch alte Dinge noch nicht wegzuwerfen. Manche Errungenschaften aus den letzten Jahrzehnten haben hier noch eine in der Ecke vor sich hindämmernde Lebensberechtigung als verblichene Waschschüssel, Kaffeekanne, Sonnenstuhl
In der kalten Jahreszeit ist alles verrammelt und überwintert. Doch was verbirgt sich hinter den Fensterläden und gibt es irgendwo Hinweise auf ein Geheimnis?
Eine Serie von DIN A4-Gouachen entsteht zur Zeit im Atelier. Hier eine weitere Auswahl mit 5 neuen Motiven.

Schrebergärten 1 bis 5 (Auswahl/Serie), Gouache auf Karton, 02-6/2021, ca. DIN A4










Samstag, 30. Januar 2021

Graues Winterwetter

Berlin im Winter, Dunst und Smog, nasse Kälte und der Geruch von Kohleheizungen. Anfang der 90ger Jahre war die Mainzer Straße in Berlin-Friedrichshain nicht nur deswegen ein unangenehmes Pflaster. Hier zwei Kohlezeichnungen (ca. A2) nach Fotografien von der Schlacht in der Mainzer Straße 1990.

Mittwoch, 24. Juni 2020

Ergebnisse April bis Juni 2020

Ein kleiner Einblick

… in die Produktion der letzten zwei Monate. Hier nur die Arbeiten auf Nessel mit Eitempera als Malmittel.
Dünn aufgetragene Lasuren und pastose Flächen wechseln sich ab und geben den Wasserflächen die nötige Tiefe.



Bucht - morgens, Eitempera auf Nessel, 2020, 31,5 x 37,5 cm
Bucht - mittags, Eitempera auf Nessel, 2020, 31,5 x 37,5 cm


Bergsee 01, Eitempera auf Nessel, 2020, 47 x 60 cm
Fjord, Eitempera auf Nessel, 2020, 35 x 40 cm
Midsommer, Eitempera auf Nessel, 2020, 25 x 30 cm
Schmutzwasser (Sonnenuntergang), Eitempera auf Nessel, 2020, 35 x 60 cm


Dienstag, 16. Juni 2020

Deutschland privat

Auf dem Weg zum Atelier

Wenn man, so wie ich, jeden Tag durch eine Vielzahl von Schrebergartenkolonien zum Atelierhaus fährt, kommt man nicht umhin sich damit auseinanderzusetzen. Man erhält einen (skurrilen) Einblick in die Freizeitaktivitäten und die Privatsphäre seiner Mitbürger. "Deutschland privat", voll von der Liebe zur Natur, aber auch von Ordnungsdrang, Spießigkeit und dem Wunsch alte Dinge noch nicht wegzuwerfen. Manche Errungenschaften aus den letzten Jahrzehnten haben hier noch eine in der Ecke vor sich hindämmernde Lebensberechtigung als verblichene Waschschüssel, Kaffeekanne, Sonnenstuhl
In der kalten Jahreszeit ist alles verrammelt und überwintert. Doch was verbirgt sich hinter den Fensterläden und gibt es irgendwo Hinweise auf ein Geheimnis?
Eine Serie von DIN A4-Gouachen entsteht zur Zeit im Atelier. Hier eine Auswahl von 4 Motiven.

Schrebergärten 1 bis 4 (Auswahl/Serie), Gouache auf Karton, 04/2020, ca. DIN A4






Montag, 21. Oktober 2019

Neues Atelier


Tag der offenen Tür im Atelierhaus und Präsentation neuer Arbeiten

Im Atelierhaus Stieffring 7, Berlin-Charlottenburg, wurden am Sonntag, 20. Oktober 2019, erstmals 18 kleine und große Portraits aus der Serie "Der Befund" gemeinsam gezeigt. Das Langzeit-Projekt umfasst jetzt mehr als 40 Arbeiten. Die neuesten Bilder sind noch im Oktober entstanden.
  
Der Befund, Abbildung 4a, Eitempera auf Nessel, 10/2019

Auf den weißen Wänden des hellen, 40 qm großen Atelier wirkten die Bilder besonders gut.

Dienstag, 8. Oktober 2019

Malerei | Landschaften

Himmel und Erde – Neue Arbeiten für Middelburg

In der Ausstellung im Künstlerzentrum MAS in Middelburg, Niederlande (6. bis 27.10.2019) werden unter anderem auch neuen Arbeiten aus den letzten Monaten gezeigt. Hier eine Auswahl an Arbeiten.

Kalter See, Eitempera auf Nessel, 2019, 55 x 65 cm


Prerow 3, Öl auf Holz, 2019, 14 x 22 cm


Werder 2, Öl auf Holz, 2019, 13,5 x 15 cm (x 1,2 cm)

alter Priel, Öl auf Karton, 2014, 15 x 15 cm
Prerow 2, Öl auf Holz, 2019, 13 x 18 cm

Freitag, 21. Juni 2019

Mars Optionen



Das diesjährige Motto des Berliner Kunstfestivals 48 Stunden Neukölln hieß Futur 3, verbunden mit der Frage: Wie geht es weiter mit der Welt, der Gesellschaft und der Kunst?
Die Künstlergruppe RiXXperiment  konnte diesmal wieder den Richardplatz bespielen. Dort drehte sich alles um das Thema Röhre – als Schutz, als Präsentationsmöglichkeit, als eigenständige künstlerische Arbeit.

Das Thema Futur 3 lässt viele Interpretationen zu. Gibt es für die ständig wachsende Bevölkerung auf der Erde und vor allem in Berlin noch genug Raum? Wird die Zukunft dystopisch? Sollte man daher wenn schon nicht für sich selber sondern für die "nachkommende Generation" vorsorgen?
Zum Beispiel mit einer Gated Community in Berlin oder lieber gleich auf dem Mars? Auf dem Richardplatz in Berlin Neukölln hatte man drei Tage lang Zeit eine Optionen für den Erwerb eines Grundstücks auf dem Mars zu kaufen. 

Das Marsland-Projekt
Kaufen Sie Ihren Kindern jetzt
ein Grundstück auf dem Mars.
Sichern Sie sich eine Kaufoption
für die kommende Generation.
Noch können Sie sich Ihre Nachbarn 
aussuchen!

Hier einige Bilder der Kunstaktion vom 14. bis 16. Juni 2019!

Kaufurkunde, eingeschweisst, ca. A5, mit einer Bodenprobe vom Mars. 





Vermessungspunkte auf der Marsoberfläche.

Bodenproben von den unterschiedlichen Parzellen.

Marskarte (Dush Area) mit Grundstücksparzellen.

Blaue Stunde! Das Festival war bis in die tiefe Nacht geöffnet.

Mittwoch, 19. Dezember 2018

Der Befund – Portraits

Teil 14 der Serie – kleine Arbeiten

Gesichter
Die Bilderserie "Der Befund" geht auf eine medizinische Publikation aus den 50er Jahren zurück in der Herzkrankheiten anhand der äußeren Merkmale in den Gesichtern bestimmt werden sollten.
Die Intensität dieser ungeschminkten, verschlafenen Gesichter im Krankenbett hat mich zu dieser Serie angeregt. Mich faszinierte die Mischung aus Angst, Ungewissheit und auch Lethargie, die allen Personen auf den Fotografien anzusehen ist.

Der Befund – Abbildung 11a, 2018, Eitempera auf Nessel, 50 x 45 cm
Der Befund – Abbildung 30a, 2018, Eitempera auf Nessel, 100 x 90 cm
Der Befund – Abbildung 18a, 2018, Eitempera auf Nessel, 50 x 45 cm


Der Befund – Abbildung 24a, 2018, Eitempera auf Nessel, 50 x 45 cm

Freitag, 16. März 2018

Stadtlandschaften

Malen im Staub
Seit 1985 entstehen in meinem Atelier Stadtlandschaften und Gebäude, Brachen und Flächen als großformatige Kohlezeichnung. Wobei das Wort Zeichnung nur bedingt Gültigkeit hat. Es ist mehr ein Malen im Staub, als ein feines Zeichnen. Auf Schraffuren wird ganz verzichtet – die flache Hand wird ähnlich einem Pinsel eingesetzt und formt so Flächen und Volumen auf dem Zeichenkarton. Oftmals werden hierbei mehrere Zeichnungen angefertigt, um sich, als kleine wie auch große Skizze, dem Motiv zu nähern.
Und gerade in Berlin gibt es eine Vielzahl an faszinierenden Gebäuden, die sich dafür eignen. Die Geschichte hat dort ihre Spuren hinterlassen. Verschwundene Architekturen und neue Gebäude werden recherchiert, memoriert und als kraftvolle schnelle Zeichnung umgesetzt.
Ausgangspunkt sind oft kleine Abbildung in der Zeitung, in Geschichtsbüchern und Katalogen. Gerade die kleinen Motive sind so stark verdichtet, dass man sie bei der Umsetzung als großes Bild auf das Wesentliche reduzieren kann.
Und im Laufe der Zeit verinnerlicht man sich so die ganze Stadt. Deren Zeitgeschichte und Spuren werden sichtbar.


Niemandsland (Gopiusbau), 1/2018, Kohlezeichnung auf Papier, ca. 105 x 85 cm

Montag, 20. November 2017

Der Befund – Portraits

Teil 13 der Serie – kleine Arbeiten

Der Befund – Abbildung 61a, 2017, Eitempera auf Nessel, 50 x 45 cm

Der Befund – Abbildung 38a, 2017, Eitempera auf Nessel, 50 x 45 cm


Der Befund – Abbildung 21a, 2017, Eitempera auf Nessel, 50 x 45 cm